Do
11
Mär
2010
apl´s Gelbfieber
Jelb, Jelber, am Jebelsten
Was waren dass für zwei aufregende Wochen. Die Päpstin ist auf und davon und Guido Westerwelle stolziert durch Südamerika. Anlass genug die Vizefreie Zeit zu nutzen und ein wenig durch die politische Landschaft zu fliegen. Wieso die FDP ihre Klientel verarscht und wie man General wird, erklär ich euch, bei ap´s Gelbfieber!
Über die FDP mag man denken was man will. Von Klientelpolitiker bis Möwenpick Partei, erstreckt sich das Zentrum der rhetorischen Ummalung der Liberalen. Neuerdings dürfen wir, die Jelben auch noch als Wahlbetrüger titulieren. Moment! Nein, das hatten wir schon. Als Vitamin B(ombe)! So ists recht!
Da wäre zum einem dieses fragwürdige Gebären im Entwicklungshilfeministerium. 12 neue Resortleiter auf den guten alten Oppositionstagen und ein willkürlicher Beförderungsstopp für verdiente Mitarbeiter. Ob das eigentlich schon abgeschaffte Ministerium durch die FDP „Eine Hand wäscht die andere“ Mentalität besser abgewickelt werden kann, ist durchaus fraglich.
Auf meine Nachfrage hin jedenfalls, ließ man es sich nicht nehmen mich durch alle Abteilungen zu stellen, nur um seinen Frust über Minister abzulassen. Dessen Namen? Vergessen! Eh ne verdammt unwichtige Sau!
Guido Westerwelle hält diese Woche einmal die Klappe und demütigt Südamerika mit seiner Anwesenheit. Mit dabie sein Lebensgefährte auf Dienstreise. Ob das nicht verboten ist, seine Stellung als Aussenminister dafür zu nutzen seinem Männekin neue Aufträge zu verschaffen? Bestimmt! Jedoch nicht im bestechlichen FDP Universum. Wer Geld hat, hat Macht und wer Macht hat, der mietet sich eine politische Meinung seiner Wahl im Munde eines FDPlers seiner Wahl.
Passend dazu gibt es in Berlin die Agentur „Rent a Demonstrant“ was im Prinzip die freie Marktwirtschaftliche Form der FDP ist. Immerhin kann man deren Politiker ja auch mieten und Demonstranten – naja, sie verweigern sich Demonstrativ der Regierungsarbeit.
Zuletzt bleiben nur meine Freunde des katholischen Glaubens. In den USA ist die Jesuitengemeinde Insolvent, was vor Schadensersatzklagen schützt. Und in Deutschland?
Da gibt die Kirche der Gesellschaft die Schuld und Papstbrüderchen Ratzinger gesteht weinend, dass er zwei Ohrfeigen verteilt hat.
Nach reiflicher Überlegung und Abwägung des Strafkatalogs in Deutschland, bin ich der Meinung, lieber eine in die Fresse, als aufm oder in dem Fall in den Arsch!
Die versprochene lückenlose Aufklärung kann jedoch noch etwas dauern. Die Kirche kommt derzeit mit dem Zählen der Fälle nicht hinterher.
Na denn alles super und Gratulation an Kerstin für ihr gutes Abschneiden bei USFO!
Euer apl
appels politischer Blog
